Die Karl-May-Spiele Bad Segeberg haben erste Szenen aus dem selten gespielten Stück „Im Tal des Todes“ präsentiert.

Erst zum vierten Mal in der langen Geschichte der Karl-May-Spiele Bad Segeberg kommt das Stück um geheimnisvolles Quecksilberbergwerk in diesem Jahr auf die Bühne. Stamm-Autor Michael Stamp hat gemeinsam mit Produktionsleiter Stefan Tietgen und Regisseur Nicolas König das Stück umgesetzt und vielen Medienvertretern die ersten Szenen präsentiert.

Auffälligste Neuerung: Zu Beginn steht mitten im Arenarund ein kleines Häuschen, das sich in der ersten Szene als die Hacienda von Pablo Hernandez herausstellt. Und da dieses Haus vielen Besucherinnen und Besuchern die Sicht versperrt, wird es zum Ende der Szene „plattgemacht“, wie es Roulin-Darsteller Florian Fitz seinem Untergebenen Juanito Alfarez (Sascha Hödl) befielt. Es knallt, es klappt viermal und aus dem Haus ist ein Felsen geworden – wie hier im Video von der Kalkberg-Reporterin zu sehen:

Die Medienvertreter bekamen die ersten fünf Szenen aus dem Stück zu sehen: Überfälle, Feiern im mexikanischen Dorf, eine Live-Gesangseinlage von Senorita Miaranda (Isabel Varell), den Schurken Roulin (Florian Fitz), der den Häuptling Tokvi-kava (Joshy Peters) durch Brandy gefügig macht, gemeinsame Auftritte von Winnetou (Alexander Klaws) und seinem Blutsbruder Old Shatterhand (Bastian Semm), sowie das Comedy-Trio Sir John Raffley (Heinrich Schafmeister), Don Fernando (Alexis Kara) und Sam Hawkens (Dirc Simpson). Letzterer war erst während der Probenphase für den erkrankten Volker Zack eingesprungen.

Regisseur Nicolas König zeigte sich im Gespräch mit dem Verlauf der Proben sehr zufrieden. Bis zur Premiere am 27. Juni wird nun weiter an der Inszenierung gefeilt, bis der Startschuss für die 73. Saison gegeben wird.

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