Für ihr Zeitungsfeature ‚Winnetou lässt sich nicht unterkriegen, Karl May frisst Staub‘ erhalten die beiden Ulmer Journalisten Annika Völk (19) und Bernhard Hügler (33) den Dietrich Oppenberg-Medienpreis der Stiftung Lesen für junge Journalisten. Der mit 5000 Mark dotierte Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Die beiden hatten im Kulturteil der Südwest Presse ein Feature über Karl Mays Autobiographie und andere Bücher geschrieben, die seit zehn Jahren in der Neu-Ulmer Stadtbücherei darauf warten, auch einmal entliehen zu werden. Nach Ansicht der Juroren ist den Autoren das ‚paradoxe Kunststück‘ gelungen, mit Titeln, die bislang niemand lesen wollte, die Neugier auf Bücher zu wecken – und nicht zuletzt auch auf den Lese-Ort Bibliothek.
Den Preis werden die beiden Journalisten aus prominenter Hand erhalten – Bundespräsident Johannes Rau, als Schirmherr der Stiftung Lesen, wird der Verleihung beiwohnen. Diese findet am 14. Dezember im Haus der Presse in Berlin statt.
Der Preis für Print- und Online-Medien, der zusammen mit der Stiftung Presse-Haus NRZ erstmals ausgeschrieben wurde, ist mit insgesamt 10000 Mark dotiert. Benannt ist er nach dem im Jahr 2000 verstorbenen Publizisten Dietrich Oppenberg, dem Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen.
Quelle: Südwestpresse / eb
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