Radebeuler Krise: Museumsbeirat „in größter Sorge“

Am 27. Juni wollen Vorstand und Kuratorium der Karl-May-Stiftung ihre Entscheidung über die Zukunft des derzeit heftig unter Druck geratenen Hauses treffen und verkünden. Die Radebeuler CDU-Fraktion hatte am 20. Mai mit Prof. Dr. Thomas Bürger ein Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Museums eingeladen, der am Rande der abendlichen Stadtratssitzung sein tiefes Bedauern über die entstandene Lage nach der fristlosen Kündigung Christian Wackers zum Ausdruck brachte.

„Unfassbares Radebeuler Elend“ – Interview mit Johannes Zeilinger

Die Krise von Karl-May-Stiftung und Karl-May-Museum sorgt in der Karl-May-Szene und über diese hinaus seit vorvergangener Woche für Empörung, nachdem der bisherige Museumsdirektor Dr. Christian Wacker dem Stiftungsvorstand in einem offenen Brief, mit dem er seine Kündigung begründete, schwere Vorwürfe gemacht hatte. Innerhalb der Szene ist die Empörung über die Vorgänge in Radebeul groß, und der Ruf nach weitreichenden Veränderungen in der Karl-May-Stiftung wird laut. Im KARL MAY & Co.-Interview schließt sich nun Dr. Johannes Zeilinger, Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft von

„Es gibt in der Karl-May-Stiftung einen ziemlichen Filz“ – Christian Wacker im Interview

Zur derzeitigen Radebeuler Krise sprachen wir heute Vormittag (22.05.2020) mit Christian Wacker, der im KARL MAY & Co.-Interview sein Vorgehen, die Öffentlichkeit eingebunden zu haben, rechtfertigt und der die Hoffnung nicht aufgegeben hat. Er sagt: „Kommen Sie bitte alle ins Karl-May-Museum!“ – und ist sich sicher: „Wir brauchen eine grundlegende Veränderung“.

2020-05-26T10:06:51+02:0022. Mai 2020|Karl May - Leben und Werk, Museen, Nachrichten|
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