Spatenstich am Karl-May-Museum
Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Arbeiten für den Neubau des Empfangsgebäudes am Karl-May-Museum in Radebeul begonnen.
Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Arbeiten für den Neubau des Empfangsgebäudes am Karl-May-Museum in Radebeul begonnen.
Von Freitag bis Sonntag steht an der Uni Potsdam Karl May im Mittelpunkt eines Symposiums. Unter dem durchaus provokanten Titel „Immer fällt mir, wenn ich an den Indianer denke, der Türke ein...“, soll es auf Einladung von Karl-May-Gesellschaft und -Stiftung sowie der Hochschule um „Kulturelle Repräsentationen im Werk Karl Mays im Brennpunkt aktueller Diskurse“ gehen. Lange bevor sich die „Winnetou-Debatte“ im Spätsommer 2022 am Rückzug der Ravensburger Filmbände so richtig entzündete, wurde bereits immer wieder – pünktlich zu Karneval
Winnetou reißt Häuser ein, um Shatterhand zu retten. Diese etwas merkwürdige Schlussfolgerung ergibt sich aus dem Namen der neuesten Spendenkampagne in Radebeul („Rettet Shatterhand!“) und dem pressewirksamen Auftritt von Ex-Winnetou Gojko Mitić, der zum Start eben jener Kampagne heute mittag in Radebeul vom Fahrersitz eines Baggers die Abrissarbeiten wortwörtlich beginnen durfte. Zuvor informierten Dr. Volkmar Kunze und Robin Leipold jedoch über den Hintergrund der Sammelaktion. Spätestens zum 100. Geburtstag des Museums (Ende 2028) sollen die Umbau-, Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen
Nachdem die Karl-May-Gesellschaft ihren eigentlich für 2021 geplanten Kongress in München coronabedingt auf 2022 verschieben musste, steht nun der neue Termin fest: 6. bis 10. Oktober 2022. Ort des Geschehens ist das Amerikahaus, Karolinenplatz 3, 80333 München.
Die Karl-May-Gesellschaft verschiebt ihren für Oktober dieses Jahres in München geplanten Kongress auf das nächste Jahr. Dies gab der Vorsitzende der Gesellschaft, Florian Schleburg, am heutigen Vormittag bekannt.
Jean-Marc Birkholz, Elspe-Winnetou seit 2012, liest für zwei neue Hörbücher des Karl-May-Verlags aus Karl Mays Spätwerk: Im Oktober und November 2021 sollen im MP3-Format „Ardistan“ und „Der Mir von Dschinnistan“ erscheinen (jeweils 19,95 Euro).
2020 war ein etwas anderes Jahr, auch in der Karl-May-Szene. Statt den neuesten Infos von den Freilichtbühnen dominierten vor allem die Querelen rund um die Karl-May-Stiftung und das Karl-May-Museum die Nachrichtenlage im Frühsommer. Wir blicken zurück auf die zehn beliebtesten Nachrichtenartikel von KARL MAY & Co.
Er war einer der Teilnehmer der denkwürdigen Sitzung des Kuratoriums der Karl-May-Stiftung am vorgestrigen Samstag in Radebeul, eine Sitzung, der vor dem Hintergrund ihrer Ergebnisse wohl ein Platz in die Stiftungsgeschichte sicher ist: Dr. Florian Schleburg. Der 48-Jährige, der seit noch nicht einmal einem Jahr Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft und damit Mitglied im Kuratorium ist, dürfte an dem bedeutsamen Resultat der Sitzung entscheidenden Anteil gehabt haben. Kurz nachdem Schleburg am vergangenen Wochenende aus Radebeul zurückgekehrt war, sprach KARL MAY & Co.
Die Karl-May-Stiftung ist seit Wochen für Schlagzeilen und Überraschungen gut – so auch an diesem Wochenende, an dem am vergangenen Samstag die Krisensitzung von Kuratorium und Vorstand der Stiftung stattfand. Und die Ergebnisse dieser Sitzung, die deutschlandweit mit Spannung erwartet und beobachtet wurde, haben es in sich: Fast der gesamte bisherige Vorstand wurde ausgetauscht, neue Kräfte stoßen auf alte Hasen. Dabei ist der Überraschungscoup vor allem die Verpflichtung von Léontine Meijer-van Mensch als Neuzugang im Vorstand, einer angesehenen, erfahrenen und gut vernetzten
Die Stiftung schweigt. Vorstand und Kuratorium verweisen – nachvollziehbarerweise – auf die Sitzung am kommenden Samstag, wenn es um die notwendigen Entscheidungen für die Zukunft geht. Weniger nachvollziehbar ist, warum einzelne Mitglieder sich eher erratisch zu den Aktivitäten und Prämissen der Vergangenheit äußern und auf Nachfragen nicht mehr reagieren.