Website-Icon KARL MAY & Co.

HKA in trockenen Tüchern

KARL MAY & Co. berichtete bereits im Juni 2006 (Nr. 104, Seite 5) über die Zusammenarbeit von Karl-May-Stiftung, Karl-May-Gesellschaft (KMG) und Karl-May-Verlag (KMV) in Bezug auf die in den letzten Jahren einigermaßen vor sich hin dümpelnde historisch-kritische Karl-May-Ausgabe (HKA). Am Dienstag, 29. Mai 2007, wurde nun der HKA-Vertrag von René Wagner (Stiftung), Helmut Schmiedt und Hans Grunert (KMG) sowie Bernhard Schmid (KMV) unterschrieben.

Die Arbeitsteilung sieht folgendermaßen aus: Die KMG ist für die philologische Arbeit verantwortlich, der Verlag kümmert sich um die Produktion, und die Stiftung übernimmt den Vertrieb (Auslieferung durch das Karl-May-Museum). Der Verkaufserlös geht an die gemeinnützige Karl-May-Stiftung.

Für Karl-May-Verleger Bernhard Schmid ist die Zusammenarbeit im Bereich der Karl-May-Forschung ‚bahnbrechend‘. Jährlich sollen in der auf 100 Bände angelegten Ausgabe zwei bis drei Bücher erscheinen, den Auftakt wird voraussichtlich noch in diesem Jahr ‚Der Schwarze Mustang‘ bilden. Pro Band ist eine Auflage von ca. 1000 Exemplaren geplant.

Die gemeinsame Arbeit an dem Projekt geht auf die Initiative des vor wenigen Tagen verstorbenen Schriftstellers und Karl-May-Experten Hans Wollschläger zurück (KARL MAY & Co. berichtete). Bernhard Schmid: ‚Das Projekt lag ihm sehr am Herzen; bis kurz vor seinem Tod setzte er sich mit viel Elan für die Verwirklichung ein‘.

rd

Die mobile Version verlassen