Am Donnerstag (10.8.) fand die allerletzte Vorstellung der Karl-May-Inszenierung ‚Winnetou I‘ von Olaf Hörbe auf der Rathener Felsenbühne statt. Doch nicht nur von dem Stück, dass nun drei Jahre lang gespielt wurde, hieß es Abschied nehmen, sondern auch vom Blutsbrüderpaar Jean-Marc Birkholz und Jürgen Haase. Beide spielten recht überraschend ihre letzte Vorstellung für die Landesbühnen Sachsen (KARL MAY & Co. berichtete). Vor fast ausverkauften Rängen und bei teilweise sonnigem Wetter gab es noch einmal die Geschichte zu sehen, wie beide Blutsbrüder werden. Leichte Anspielungen auf das Engagement-Ende waren hier und da zu hören (‚Für immer! Mein Bruder!‘).
Nach der Vorstellung gab es noch eine offizielle Verabschiedung durch die Landesbühnen, durch Olaf Hörbe und sehr persönliche Worte von Herbert Gradtke an Jürgen Haase. Beide waren in den 80er Jahren als erstes Blutsbrüderpaar der DDR (Jürgen Haase damals noch als Winnetou) geritten. Graedtke überreichte Haase ein Wampum (indianisches Leder) aus der ersten gemeinsamen Inszenierung als Andenken und Glücksbringer. Im Anschluss gaben beide, wie gewohnt, Autogramme.
Neben vielen Karl-May-Fans aus ganz Deutschland waren auch Vertreter aus Elspe anwesend. Jean-Marcs Freundin Jennifer Maria Preuss (Nscho-tschi in Elspe), sowie Jochen Bludau mit seiner Frau und Rolf Schauerte. Im Gespräch mit KARL MAY & Co. sagte Preuss ‚Es war ganz schlimm die letzte Vorstellung zu sehen, ich musste mir Tränen verdrücken. Es hat mir und auch den anderen aus Elspe aber sehr gut gefallen.‘
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