Am kommenden Samstag, dem 26. Juni, feiert nach drei Jahren wieder einmal ein neues Karl-May-Stück auf der Felsenbühne Rathen Premiere. ‚Der Ölprinz‘ ist bereits die sechste Inszenierung, für die Olaf Hörbe als Buchautor und Regisseur verantwortlich zeichnet.
Die vorletzte Probe, die unter den Augen mehrerer Pressevertreter stattfand, zeigte, dass Hörbe erneut Karl May und damit sich selbst treu bleibt. Den Rahmen der Handlung bildet die Idee des Kantor emeritus Hampel (Jost Ingolf Kittel, links), eine Oper über die Helden des Westens zu komponieren. So führt der Musikus erzählend durch die Handlung, wobei die Übergänge zwischen der eigentlichen Geschichte und der fiktiven Opernbühne fließend sind – was sich auch im Bühnenbild widerspiegelt.
Als Winnetou und Old Shatterhand sind im vierten Jahr Marc Schützenhofer und Holger Uwe Thews dabei, ihre finsteren Gegenspieler sind René Geißler als Titelschurke Grinley und Matthias Henkel als dessen Halbbruder Buttler. Für den humorigen Teil sind erneut Tom Hantschel (Tante Droll) und Holger Fuchs (Hobble-Frank) zuständig. Beide übernehmen auch gleich noch den Part von Sam Hawkens (u.a. das Wettschießen mit Buttler), der in Hörbes Inszenierung nicht vorkommt.
In weiteren Rollen agieren Sandra Maria Huimann (Rosalia Ebersbach), Jürgen Stegmann (Bankier Rollins), Michael Mienert (Nitsas-ini), Peter Mohr (Schi-so), Bernhard Klampfl (Ka-Maku und Paddy), Kathrin Wolf (Schi-sos Mutter) sowie Thomas Förster als Mokaschi.
Erste Eindrücke aus der Inszenierung gibt es in unserer Online-Galerie.
fun / Foto: Neumann