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Neue Ausgabe des Karl-May-Magazins mit buntem Themen-Mix

KARL MAY & Co. Nr. 106 erschienen

Neben dem Abschied des langjährigen Winnetou-Darstellers Gojko Mitic von den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg war es die Nachricht des Karl-May-Festspielsommers: Die geschätzten Blutsbrüder der Landesbühnen Sachsen, seit 2001 auf der Felsenbühne Rathen dargestellt von den Schauspielern Jürgen Haase (Old Shatterhand) und Jean-Marc Birkholz (Winnetou), wurden kurzfristig aus ihren Sätteln geschmissen – das heißt: Ihre Verträge wurden nicht verlängert. In der jetzt erschienenen neuen Ausgabe von KARL MAY & Co., dem Karl-May-Magazin, spricht der Intendant der Landesbühnen Sachsen, Christian Schmidt, von ‚enormem Kostendruck‘ und einem ‚ganz normalen Vorgang‘, der Schauspieler Jürgen Haase, der seit 1984 auf der Felsenbühne zunächst den Winnetou und ab 1991 den Old Shatterhand verkörperte, von einem ‚kollektiven Entsetzen‘, mit dem das Ensemble der Landesbühnen seinerzeit auf die offenbar ad hoc bekannt gegebene Entscheidung reagierte.

KARL MAY & Co. zeigt ausgewählte Fotografien

In KARL MAY & Co. Nr. 106 (Dezember 2006) blicken die beiden Mimen jetzt in einem ausführlichen Gespräch zurück auf ihre Karl-May-Spielzeiten; das Magazin präsentiert in diesem Zusammenhang ausgewählte Fotografien mit Motiven der Karl-May-Inszenierungen auf der Felsenbühne Rathen – so auch auf dem Titel der aktuellen Ausgabe (Motiv: Jean-Marc Birkholz als Winnetou, siehe unsere Abbildung).

Faszinierender Karl-May-Kosmos

KARL MAY & Co. Nr. 106, die vierte Ausgabe des Magazins in diesem Jahr, bietet darüber hinaus weitere Einblicke in die faszinierenden Bereiche des Karl-May-Kosmos: Neben Berichten zu ausgewählten Karl-May-Inszenierungen auf Freilichtbühnen (Jonsdorf, Bad Segeberg, Bischofswerda, Dasing, Mörschied) finden unter anderem die Artikelreihen zu den tschechischen Karl-May-Ausgaben, zu Karl Mays Gedichten und den Regisseuren der Karl-May-Filme (‚Karl May im Film, die Regisseure‘, Teil 3: ein Nachruf auf Franz-Josef Gottlieb, der 1965 bei Artur Brauners CCC-Film den Doppelpack ‚Durchs wilde Kurdistan’/’Im Reiche des silbernen Löwen‘ drehte) ihre Fortsetzung. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem ‚verkannten Genie‘ Klaus Kinski, der 1964 den Schurken ‚David ‚Luke‘ Lucas‘ in ‚Winnetou 2. Teil‘ spielte und kürzlich 80 geworden wäre, und der Berichterstattung der Jugendzeitschrift ‚BRAVO‘ über die Stars der Karl-May-Filme Pierre Brice, Lex Barker und Marie Versini. Ein Interview mit dem Karl-May-Experten Ekkehard Bartsch (‚Lagerfeuergespräch‘ Nr. 10), ein Artikel zur Segeberger Wachablösung (Erol Sander ist der neue Winnetou-Darsteller) und ein Bericht zur Entstehungsgeschichte von Karl Mays letzter Reiseerzählung mit Winnetou als lebender Person – ‚Weihnacht!‘ -, ergänzt um den Abdruck von Karl Mays Weihnachtsgedicht ‚Weihnachtsabend‘, runden die aktuelle Ausgabe des Karl-May-Magazins ab.

Weitere Informationen zu KARL MAY & Co. Nr. 106 sind dem folgenden Inhaltsverzeichnis zu entnehmen:

Karl May – Leben und Werk

Karl May auf der Bühne

Karl May im Film

Karl-May-Szene & Sonstiges

Rubriken

KARL MAY & Co.-Aktion zu Weihnachten

Als befristete Aktion zu Weihnachten und zum bevorstehenden Jahreswechsel bietet KARL MAY & Co. in seinem Shop das Karl-May-Hörbuch ‚Der Kutb‘ (eine szenische Lesung von Konrad Halver auf 2 CDs) zum Sonderpreis von 9,95 Euro an. Darüber hinaus können Interessierte bis zum 30. Januar 2007 Exemplare aller noch verfügbaren KARL MAY & Co.-Ausgaben zum vergünstigten Sonderpreis erhalten. Ausführliche Informationen hierzu sind unter www.karl-may-magazin.de/service zu finden.

KARL MAY & Co. Nr. 106, 4/2006 (Dezember 2006), 84 Seiten, ISSN 1434-0356, 6,50 Euro, hrsg. vom Mescalero e. V., mit Texten von Reiner Boller, Giesbert Damaschke, Rolf Dernen, Sabine Dirksen, Karl Ebner, Gotlind Ehrlich, Nicolas Finke, Jenny Florstedt, Harald Gehlen, Christian Hees, Wolfgang Hermesmeier, Christine Hünseler, Peter Krauskopf, Michael Kunz, Elke Lakey, Jutta Laroche, Sven Margref, Reinhard Marheinecke, Sabine Müller, Ulrich Neumann, Gordon Piedesack, Andrea Scheuren, Stefan Schmatz und Rüdiger Wick.

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