Vom 16. bis 19. Oktober 2003 fand im sächsischen Plauen die 17. Tagung der Karl-May-Gesellschaft statt. Über 200 Karl-May-Begeisterte aus dem In- und Ausland besuchten aus diesem Grund die Stadt der Einbahnstraßen und Sackgassen, in der der junge May zwischen Juni 1860 und September 1861 seine zuvor in Waldenburg unfreiwillig beendete Lehrerausbildung fortsetzen und schließlich erfolgreich abschließen konnte.

Rund um die turnusmäßige Mitgliederversammlung samt Vorstandswahl am Samstag konnten die Teilnehmer des Kongresses verschiedenen Vorträge lauschen und sich u. a. über Kamelexkremente, Wurmlöcher, Mays Verhältnis zu Buffalo Bill oder Theorien zum Ursprung der Indianer informieren oder in einer wenig spektakulären Auktion ihre Sammlung vervollständigen.

Ergänzt wurde die Veranstaltung durch reichlich Kultur wie die Buchlesung von Otto Emersleben aus seinem amüsanten May-Roman „In den Schründen der Arktik“, eine konzertante Aufführung des Opernfragments „Am Silbersee“ (1901) des Schweizer Komponisten Otmar Schoeck oder – als Highlight der viertägigen Veranstaltung – die bemerkenswerte Aufführung der szenischen Collage „Dämonen der Seele“ über das Leben Karl Mays.

An den zahlreichen Verkaufsständen und Büchertischen im Tagungssaal war übrigens auch erstmals KARL MAY & Co. vertreten. In der nächsten Ausgabe unseres Magazins, die im November erscheinen wird, berichten wir ausführlich über die KMG-Tagung. Erste Bilder gibt es hier.

fun