Lesen

< Jubiläumsfest in stilechter Atmosphäre
09.09.2019
Kategorie: Bad Segeberg
Von: nf

Erstmals mehr als 400.000 Besucher in Bad Segeberg

Bad Segeberg schreibt Karl-May-Festspielgeschichte: 402.110 Besucher sahen "Unter Geiern"


Strahlende Gesichter bei der Abschlussvorstellung der Karl-May-Spiele Bad Segeberg 2019 (Foto: Kalkberg GmbH)

Die Karl-May-Spiele Bad Segeberg sind weiterhin auf Erfolgskurs: Gestern endete die 68. Spielzeit nicht nur mit dem siebten Zuschauerrekord in Folge, sondern auch erstmals mit einer Gesamtzuschauerzahl oberhalb der 400.000er-Marke, die die Festspiele nunmehr erstmals erreichten. 402.110 Besucher und damit 5.585 Zuschauer je Vorstellung sahen „Unter Geiern – Der Sohn des Bärenjägers“, die letzte Inszenierung des Regisseurs Norbert Schultze jr. und die erste mit "Winnetou" Alexander Klaws, der, wie die Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH, Ute Thienel, ankündigte, auch 2020 den Winnetou am Kalkberg spielen wird. Dann steht "Der Ölprinz" auf dem Spielplan, genauso übrigens wie bei den Karl-May-Festspielen im sauerländischen Elspe.

Apropos Elspe: Dort durchbrach man die 400.000er-Schallmauer bereits 1980. "Winnetou III" mit Pierre Brice als Apachenhäuptling sahen damals sogar 404.758, also noch einmal etwa 2.000 Besucher mehr als 2019 in Bad Segeberg, wo man sich nun also zum Ziel setzen kann, in der nächsten Spielzeit das Elsper Ergebnis von 1980 zu toppen.

Und ein weiteres Ziel können sich die Festspiele trotz dieses historischen Erfolgsergebnisses setzen: die durchschnittliche Zuschauerzahl je Vorstellung aus dem Premierenjahr 1952 der Karl-May-Spiele zu übertreffen. Damals kamen 98.400 Zuschauer in 15 Vorstellungen, also jeweils 6.560 Besucher – bis heute unerreicht. Doch immerhin: Mit der diesjährigen durchschnittlichen Besucherzahl je Vorstellung übertraf man erstmals die entsprechende Rekordzahl aus der Saison 1991 ("Winnetou – Das Vermächtnis" mit Pierre Brice, Gesamtbesucherzahl: 317.395, durchschnittliche Besucherzahl je Vorstellung: 5.472).

Ute Thienel bei der gestrigen Schlussvorstellung: „Ich bedanke mich ganz herzlich bei diesem großartigen Team vor und hinter den Kulissen für die tolle Leistung und den enormen Einsatz, die große Spielfreude und die immer spürbare Herzenswärme. Ich bin sehr stolz auf euch!“ Zum scheidenden Kalkberg-Regisseur Norbert Schultze jr. sagte sie: „Lieber Norbert, du hast unendlich viel für die Karl-May-Spiele getan. Es war immer eine Freude mit dir. Du wirst ein Freund unseres Theaters bleiben. Du hast mit vier Winnetous gearbeitet, drei von ihnen am Kalkberg etabliert. Du stehst für die erfolgreichste Zeit der Karl-May-Spiele und gehst mit einem Traumergebnis.“

Wer Schultze jr. nachfolgt, verriet die Kalkberg GmbH allerdings noch nicht.


Kategorien: Nachrichten > Festspiele > Bad Segeberg