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Ich bin nicht Karl May‘

Im Rahmen der ‚lit.COLOGNE‘, des internationalen Literaturfestes in Köln, findet am Dienstag, den 14. März 2006, um 19.30 Uhr im Theater am Tanzbrunnen (Köln-Deutz) ein außergewöhnlicher Karl-May-Abend statt: Unter dem Titel ‚Ich bin nicht Karl May‘ lassen Götz Alsmann, Roger Willemsen und Christian Brückner bitten.

In der Ankündigung heißt es: ‚Winnetou hat nicht nur zahllosen Kindern beigebracht, bei einem aufgeschürften Knie die Zähne zusammenzubeißen, er hat auch einen eigenen Lexikoneintrag. Sein Erfinder steht ihm nicht nach: Zu Karl May gibt es mehr als 38 Millionen Interneteinträge, zahllose Symposien und Museen, er wird gefeiert und persifliert. Auf der lit.COLOGNE gibt es einen Abend ohne rosa Brille und Indianerperücke, aber mit Erstaunlichem aus seinem Leben: Jeder weiß, dass er Amerika erst im Alter bereiste, aber wussten Sie, dass er sich als junger Mann als Falschgeldfahnder ausgab? Karl May war ein verrückter, eitler Phantast, hatte ein außerordentliches Talent zur Selbstvermarktung und eine hilfreiche Psychose: die Pseudologica Phantastica, das zwanghafte Annehmen von fremden Identitäten. Götz Alsmann erzählt aus diesem Leben, Christian Brückner liest Bekanntes und Unbekanntes aus Mays Werken. Und Roger Willemsen findet mit Ein Schuss, ein Schrei einen ganz eigenen Zugang zu den berühmten Texten.‘

Informationen zur Veranstaltung unter litcologne.de.

nf

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