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Bevorstehender Teamwechsel in Gföhl?

Die Karl-May-Spiele in Gföhl feiern in diesem Jahr ihre 20. Spielzeit; 1988 fanden auf der reizvoll gelegenen Naturbühne im Gföhler Wald (Niederösterreich) nach Elsper Vorbild erstmals Karl-May-Festspiele unter der Intendanz Heinrich H. Koziols statt. Wie die österreichische Zeitung ‚Kurier‘ nun unter dem Titel ‚Ende der Karl-May-Festspiele in Gföhl‘ berichtet, ist die Zukunft der Festspiele nach der nahenden 20. Saison ungewiss: ‚Heuer finden die Winnetou-Vorstellungen zum 20. Mal statt. Und zum letzten Mal, zumindest unter der Regie der Familie Blauensteiner.‘ Die Familie Blauensteiner, der das Bühnenareal gehört, hatte 2002 die Geschäftsführung der Festspiele übernommen, nachdem sie die Bühne zuvor stets verpachtet hatte.

Offenbar laufen hinter den Kulissen bereits Gespräche über die Fortführung der Festspiele: ‚Wir können noch nichts verraten, aber wenn es weitergeht, dann macht es jemand anderer. Wir stellen natürlich die Bühne zur Verfügung‘, wird der Geschäftsführer Adolf Blauensteiner junior im ‚Kurier‘ zitiert. Blauensteiner junior, dessen Vater die Bühne einst kreierte, sei ‚hin- und hergerissen. Zwischen Erleichterung auf der einen Seite – schließlich seien die Produktionen ein enormes finanzielles Risiko gewesen. Dazu sei enormer Arbeitsaufwand gekommen. Auf der anderen Seite aber fällt ihnen der Abschied schwer‘, berichtet der ‚Kurier‘.

Ob ein neuer – vielleicht in der Karl-May-Bühnenszene bereits bekannter – Veranstalter die Festspiele fortsetzt oder ein Neuling auf diesem Gebiet zum Zuge kommt, bleibt abzuwarten. Die Festspiele sind die ältesten der drei zurzeit bestehenden österreichischen Karl-May-Bühnen (neben Winzendorf/seit 1994 und Weitensfeld/seit 1995).

Vom 28. Juli bis 26. August 2007 steht in Gföhl die Inszenierung ‚Der Ölprinz‘ (Buch und Regie: Rochus Millauer) auf dem Spielplan.

nf

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