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Ausstellung in Frankfurt eröffnet

Winnetou und sein roter Bruder'

Am 11. März wurde im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt ‚Winnetou und sein roter Bruder – Indianerfilme in der BRD und der DDR‘ eröffnet. Unter den Gästen war auch Gojko Mitic (Foto), der vor dem zahlreich erschienenen Publikum über seine Erinnerungen an die DEFA-Indianerfilme sprach. Den Hauptvortrag zur Eröffnung hielt Dr. Thomas Kramer aus Berlin. Er ist nicht nur ein großer Fan der Indianerfilme, sondern setzt sich auch beruflich mit dem Thema auseinander.

Im Laufe der Ausstellung werden unter anderem auch Pierre Brice und Marie Versini erwartet. Für alle Filmfreunde ist sicherlich der Hinweis interessant, dass alle Wendlandt-Produktionen, die im Begleitprogramm gezeigt werden, Archivkopien von Rialto sind. Sie zeigen also exakt die Fassungen, wie sie damals im Kino liefen, bevor man sie einlagerte.

Die Ausstellung ist aufwändig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Einleitend werden frühe deutsche Indianerfilme gezeigt, die Anfang der 1920er-Jahre in Süddeutschland gedreht wurden. Zu den Karl-May- und den DEFA-Filmen werden Original-Kostüme, interessante Schriftstücke und Produktionsnotizen, viele Fotos und Filmplakate, Filmausschnitte, Orignal-Drehbücher, Auszeichnungen und vieles mehr gezeigt. Am Ende der Ausstellung wird einem die Wirkung der Filme vor Augen geführt, die bis heute anhält. Die geschieht in Form von Zeitungsausschnitten, Bravo-Starschnitten und allen denkbaren Sammelobjekten. Auch eine Ausgabe von KARL MAY & Co. ist zu sehen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. August in Frankfurt, anschließend wird sie im Filmmuseum Potsdam zu sehen sein.

Weitere Informationen zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten unter: www.deutsches-filmmuseum.de

tg, Foto: Torsten Greis

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