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21.06.2019
Kategorie: Nachrichten, Festspiele, Bad Segeberg
Von: sm

Neuer Winnetou kommt, Regisseur geht

Die Karl-May-Spiele Bad Segeberg stehen vor einem künstlerischen Umbruch


Alexander Klaws als Winnetou - Foto: KARL MAY & Co. / Margref

Bei bestem Wetter haben die Verantwortlichen der Karl-May-Spiele Bad Segeberg erste Szenen der neuen Inszenierung „Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers“ präsentiert. Dabei wurde bekannt, dass es die letzte Saison von Norbert Schulze jr. als Regisseur sein wird. Er hat die Spiele in den vergangenen zwei Jahrzehnten entscheiden mitgeprägt. „Mit 77 Jahren sei aber nun Zeit aufzuhören“, so Schulze am vergangenen Freitag.

Und während der eine geht, kommt der andere: „Winnetou“ Alexander Klaws war nun zum ersten Mal in Kostüm und Maske und in Ausschnitten zu sehen. Er konnte vor allem seine kämpferischen Fähigkeiten zeigen. An seiner Seite steht der neue „Old Shatterhand“ Sascha Gluth, der allein in einer Szene gleich diverse Anspielungen auf seine Störtebeker-Vergangenheit unterbringen darf.

Mit Raúl Richter und Larissa Marolt sind zwei junge Schauspieler am Kalkberg, die auch gleich ein Liebespaar verkörpern dürfen. Als „Sohn des Bärenjägers“ und als zickige Schauspielerin geben die beiden ein überzeugendes Paar ab.

Das Kalkbergrund erstrahlt in diesem Sommer mit einem runderneuerten Bühnenbild. So ist links Baumanns Farm zu sehen, darüber und im mittleren Bereich die „Stadt über den Wolken“ und das „Höllenmaul“, sowie im rechten Bereich ein großes Pueblo.

Premiere von „Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers“ ist am kommenden Samstag, 29. Juni 2019.


Kategorien: Nachrichten