Am morgigen Sonntag, den 17. Februar 2002, geht die 52. ‚Berlinale‘, die Internationalen Filmfestspiele Berlin, zu Ende. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird ein ganz Großer der deutschen Filmgeschichte, ohne den ein Pierre Brice nie als Apachenhäuptling über die Filmleinwand galoppiert wäre, geehrt: Horst Wendlandt.

Horst Wendlandt erhielt heute die Berlinale-Kamera für sein Lebenswerk. Zu verdanken sind dem Film-Produzenten nicht nur die erfolgreichen Edgar-Wallace- und Karl-May-Film-Serien der 60er-Jahre. ‚Ohne den großen alten Mann des deutschen Films hätte es auch Otto Waalkes niemals in die Kinos geschafft‘, schreibt der Berliner Kurier. Otto war es denn auch, der heute die Laudatio auf Wendlandt hielt.

Festivalleiter Dieter Kosslick: ‚Horst Wendlandt ist einer der erfolgreichsten deutschen Produzenten im klassischen Sinne, der auf eigenes Risiko Filme produziert und verleiht. Winnetou-, Otto- und Edgar-Wallace-Filme lockten Millionen von Zuschauern in die Kinos. Ich freue mich, ihn bei meiner ersten Berlinale ehren zu können und hoffe, dass er auch weiterhin mit solchem Elan die deutsche Filmbranche bereichert.‘

nf