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40 Westmänner für das Tal des Todes

Statistenauswahl am Kalkberg

Am vergangenen Samstag (16.03.2002) hat in Bad Segeberg die alljährliche Statistenauswahl stattgefunden. Über einhundert Personen haben sich um die Jobs als Indianer, Westmann, Mexikaner, Siedler oder Bergmann beworben. Sportlich und ausdauernd sollten die Bewerber schon sein, um eine Chance im Auswahlverfahren zu haben.

‚Wer sich das nicht zutraut, sollte bitte gar nicht erst an dem Auswahlverfahren teilnehmen‘, mahnte die Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH, Ute Thienel, in ihrer kurzen Begrüßung. Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Statisten sei nämlich Zuverlässigkeit. Den erfolgreichen Bewerbern versprach Frau Thienel zwar ‚keine Reichtümer‘, dafür aber die Zugehörigkeit zur ‚Karl-May-Familie‘. Wer einmal am Berg dabei sei, werde vom Karl-May-Virus infiziert: ‚Viele zieht es danach immer wieder hierher.‘ Für den harten Job – in 72 Vorstellungen müssen die Komparsen bei Wind und Wetter agieren – erhalten die 40 Auserwählten lediglich 1250,- Euro.

Weiterhin wurde bekannt, dass es im Stück ‚Im Tal des Todes‘ ein Bergwerk geben werde, in dem größere Actionszenen stattfinden sollem, Uwe Karpa, alias Dr. Jefferson Hartley, arglose Siedler mit falschen Wunderwässerchen hereinlegen und der Saloon von Senorita Miranda bewirtet werde. Außerdem seien eine große Opfer-Zeremonie und ein ausgiebiger Indianertanz geplant.

Quelle: Segeberger Zeitung / Photo: Kalkberg GmbH
sm

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