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17.12.2017
Kategorie: Festspiele, Wagram
Von: nf

Neuer Winnetou am Wagram

Marco Valenta steigt zum Apachen auf


Marco Valenta als kriegerischer Tokvi-kava 2017 in Gföhl (Foto: Finke/KARL MAY & Co.)

Er ist ein Veteran der österreichischen Karl-May-Festspielszene und wird nun neuer Winnetou auf der erst in diesem Jahr eingerichteten neuen Bühne in Kirchberg am Wagram, nur wenige Kilometer von Wien entfernt: Marco Valenta. Der 35-Jährige wird in der Spielzeit 2018 bei den Winnetou-Spielen erstmals die wichtige Rolle des Apachenhäuptlings spielen, nachdem er auf den Bühnen von Winzendorf, Gföhl und Wagram bisher auf die kriegerischen Gegenparts Winnetous abonniert war.

Valentas Einstand in Sachen Karl May fand vor fast zwanzig Jahren, 1998, bei den Karl-May-Festspielen in Winzendorf statt, damals als Fußstatist, Reiter, Stuntreiter und Häuptlingsdarsteller. „Durch seine Ausbildungen in Kampfchoreographie, als Stuntreiter und in der Dressur ist er vielseitig einsetzbar“, gaben nun die Festspiele in Wagram bekannt. Tatsächlich ist Valenta ein Enthusiast und Experte auch im Bereich der Indianistik. So steuerte er in den vergangenen Jahren auch hochprofessionelle authentische Kostüme bei, zuletzt sowohl bei den Spielen in Gföhl als auch Wagram. So stand er im vergangenen Festspielsommer gleich auf beiden Bühnen. Zuvor sah man ihn beispielsweise 2014 in Gföhl als „Schwarzer Mustang“, 2015 als „Tangua“ sowie 2016 als Parranoh.

2018 ist vom 28. Juli bis 26. August am Wagram „Der Ölprinz“ zu sehen (Buch und Regie: Rochus Millauer). In weiteren Rollen wirken Oliver Roitinger als Old Shatterhand, Rainer Vogl als Sam Hawkens und Peter Ambroz als Ölprinz mit. Valenta beerbt damit den bisherigen Winnetou Maximilian Spielmann, der diese Rolle seit 2011 spielte.


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